Nach über drei Jahrzehnten zuverlässigem Betrieb wird 2G (GSM) in Deutschland schrittweise beendet – mit klaren Zeitplänen der Netzbetreiber. Die Deutsche Telekom hat angekündigt, ihr 2G-Netz bis zum 30. Juni 2028 vollständig abzuschalten.1
Vodafone beginnt die Deaktivierung ab September 2028 für klassische Telefonie/Standarddienste; für kritische IoT-Anwendungen bleibt eine Versorgung bis Ende 2030 bestehen, um einen geordneten Übergang zu ermöglichen.2
Telefónica (O2) hat bislang kein konkretes Abschaltdatum veröffentlicht.3
Damit steht fest: Der Umbau hin zu zukunftsfähiger Kommunikation ist unvermeidlich – aber noch planbar. Viele vernetzte Geräte, etwa Sensoren, Steuerungen oder IoT-Module, nutzen derzeit noch 2G, weil es zuverlässig und kostengünstig war. Doch nach Abschaltung kann ihre Verbindung wegfallen – das bedeutet in vielen Fällen Datenlücken, Ausfälle oder manuelle Nachrüstungen.
Deshalb sollten Unternehmen jetzt prüfen, welche Systeme noch über 2G kommunizieren (z. B. Sensorik, Aufzüge, Zähler, Alarmanlagen) , welche Alternativen (z. B. LTE, NB-IoT, LTE-M) verfügbar sind, und einen schrittweisen Umstieg planen.
Starten Sie mit einer Risikoeinschätzung (Welche Standorte? Welche Geräte? Welche Verträge?), prüfen Sie Firmware- und Modul-Kompatibilität, und definieren Sie einen realistischen Rollout-Pfad – zunächst bei kritischen Standorten, dann sukzessive im Feld.
Ein frühzeitiger Wechsel ermöglicht einen sanften Übergang, minimiert Ausfallrisiken und sichert die Kontinuität Ihrer Anwendungen.
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