Zum Zeitpunkt des Baus investieren Energieversorgungsunternehmen in der Regel in die neuesten verfügbaren Technologien. Die Geräte im Netz haben jedoch eine lange Lebensdauer, die über 50 Jahre betragen kann. Daher sind im Stromnetz oft sowohl alte als auch neue Technologien vorhanden. Daher besteht eine Herausforderung darin, bei der Implementierung von IEC61850, alle Technologien nahtlos zu integrieren, um dieses verbesserte System zu ermöglichen.

Für Kraftwerke, die ältere Prozessprotokolle wie IEC 60870, DNP 3.0 und Modbus verwenden, bietet ATOP Protokoll-Gateways mit leistungsstarken Hardware-Plattformen, gepaart mit stabiler Software, für eine transparente, zuverlässige und fehlertolerante Protokoll-zu-Protokoll-Übersetzung. Diese Gateways ermöglichen die hohe Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit, die moderne Stromnetze benötigen, ohne die Kosten und Probleme einer vollständigen Systemerneuerung.

Quelle: atop https://www.atoponline.com/news/product-news/protocol-gateways-in-substation-application/

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Die zentrale Rolle von Protokoll-Gateways liegt in ihrer Fähigkeit, als Übersetzer zu fungieren Damit Geräte aus verschiedenen Epochen und Kommunikationsparadigmen einander verstehen. Konkret bedeutet dies die Übersetzung von Datenpunkten, die Zuordnung von Attributen und die Normalisierung von Datenformaten, um einen kohärenten und standardisierten Kommunikationsfluss zu gewährleisten. Die Architektur eines Protokoll-Gateways besteht aus drei Teilen:

1. Eine Server/Slave-Schnittstelle, die auf einen externen Host-Client/Master, wie z. B. eine SPS, hört. Das Protokoll-Gateway verhält sich gegenüber dem Host als Slave-Gerät, je nach verwendetem Protokoll.

2. Eine Protokoll-Engine, das Herzstück der Einheit, das die Datenpunkte, Befehle und Ereignisse zwischen der Client- und der Serverseite verschiebt, übersetzt und zuordnet. Hier werden die Daten, Befehle und Ereignisse gespeichert und auf andere Protokolle abgebildet. ATOP-Protokoll-Gateways ermöglichen die Abbildung von Protokollen auf jeden seriellen oder Ethernet-Anschluss. Mit dem benutzerfreundlichen eNode Designer-Tool können Benutzer verschiedene Protokolle verschiedenen Ports zuweisen, Einstellungen für serielle Ports und protokollspezifische Parameter konfigurieren und reale IDs oder virtuelle Adressen für den Master/Client bzw. Slave/Server definieren, mit denen gearbeitet werden soll.

3. Eine Client/Master-Schnittstelle, die aktiv Abfragen oder Befehle an ein externes Server/Slave-Gerät sendet.

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Die Benutzer können Protokoll-Gateways je nach den vorhandenen Host- und Geräteprotokollen auswählen und einrichten. Auf der Geräteebene kann ein Protokoll-Gateway zwischen Prozessausrüstung und Management-Servern eingesetzt werden und die Kommunikation von Ausrüstungsdaten und Befehlen erleichtern. Die folgende Abbildung zeigt, wie ein Modbus-Gateway, ein Protokoll-Gateway speziell für die Modbus-Protokollfamilie, in einer realen Anwendung funktionieren kann.

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Den Originaltext zu diesem Thema von atop finden Sie hier.

Die Artikelserie Transforming Powergrid Communication ist jetzt als vollständige Broschüre im PDF-Format von atop erhältlich.