FPC-Antennen in First-Generation-Devices

 

München, 10.03.2021

In unserer schnelllebigen Welt kann das Marktstart-Timing eines Devices zum wichtigsten Faktor des Erfolgs werden. Für ein Device der ersten Generation ist es von enormer Bedeutung, diesen äußerst wichtigen Zeitraum zu „erwischen“. Damit stellen Sie die optimale Marktpositionierung und folglich auch die Umsatzgenerierung sicher. Verpassen Sie dieses Zeitfenster, ist der Markt bereits mit Ersatzprodukten überflutet, sind Sie zu früh dran, fehlen womöglich die entsprechenden Käufer. Der Verkauf und die Auslieferung eines kosteneffektiven, qualitativ herausragenden Devices auf dem Nachfragehöhepunkt ist das Ziel. Dabei verursachen Antennen häufig Komplikationen, die den Erfolg eines Projekts hemmen können.

Wenn Sie nur ein knappes Zeitfenster mit geringer Fehlertoleranz zur Verfügung haben, können „Abkürzungen“ bei der Integration einer Antenne die Leistung stark beeinträchtigen. Sofern Sie allerdings mit einer flexiblen Leiterplatten-Antenne (FPC) arbeiten, können Sie die Integration viel einfacher durchführen und sind wesentlich anpassungsfähiger. FPCs können dabei für eine schnelle Device-Zulassung und -Zertifizierung sorgen, ohne teure Werkzeugbereitstellung oder einmalige Entwicklungskosten.

FPC-Antennen in First-Generation-Devices

Kabellose Integration in 1. Gen-Devices

Die Markteinführung eines 1.Generation-Devices führt zu unausweichlichen Risiken – sowohl in finanzieller als auch technischer Hinsicht. Dabei benötigen Antennen optimierte Betriebsbedingungen für optimale Leistungen. Dies zwingt Sie zu größtmöglicher Sorgfalt bei jedem einzelnen Schritt der Integration, um adäquate Ergebnisse sicherzustellen. Bei einer embedded-Antenne sind Platzierung, Ground-Plane-Clearance, Matching sowie das Tuning absolut erfolgskritische Schritte.

Einer der häufigsten Fehler ist es, Antennen in ein bereits bestehendes Design einzubauen oder – noch suboptimaler – am Ende eines Projekts zu integrieren. Das führt entsprechend oft dazu, dass die Leiterplatte für die Funkleistung nur ungenügend optimiert wurde. In der Folge entstehen dadurch nicht nur schlechte Ergebnisse, sondern es können auch ganze Funktionen ausfallen oder die Carrier-Zertifizierung bleibt aus. Dieser Aspekt wird leicht übersehen und führt in Kombination mit dem Druck einer zügigen Produkteinführung zu fatalen Folgen. Wobei auch Unternehmen mit sehr großen Budgets derartige Fehler machen können (sogar Apple – „Antennagate„).

Gerade bei hohen Marktrisiken kann es unbezahlbar sein, einen intelligenten Ansatz bei der Antennenwahl und -integration zu verfolgen. Vor allem in kleinen Geräten, die sehr häufig im IoT-Sektor verwendet werden, ist die Wahl einer leistungsfähigen, erfolgbringenden Antenne enorm wichtig. Und genau das ist der Punkt, bei dem FPC-Antennen ins Spiel kommen.

 

Dürfen wir vorstellen: FPC-Antennen

FPC-Antennen ermöglichen Ihnen die einzigartige Kombination aus flexibler Integration einer embedded-Antenne und der einfachen Integration sowie das Leistungslevel einer externen (Endpunkt-)Antenne.

Außerdem erlaubt die flexible Schaltung verschiedene Konfigurationen bei der Positionierung der Antenne – beispielsweise komplanar zur host-PCB, horizontal oder vertikal. Dabei kann sie mit Hilfe eines Klebstreifens in jeder dieser Anordnungen befestigt werden. Außerdem können FPC-Antennen gebogen werden, um in konkaven oder konvexen Abschnitten eines Produktgehäuses Platz zu finden. Dadurch können Sie die Antenne dort positionieren, wo es am geeignetsten und entsprechend Platz ist.

Bei Surface-Mount-Varianten reduzieren die optimale Unterbringung und die passende Schaltungstechnik die Leistung der Antenne. Darüber hinaus benötigen Surface-Mount-Antennen einen komplexeren Integrationsprozess, was wiederum bedeutet, dass diese bereits früh im Design-Zyklus identifiziert, integriert und getestet werden sollte.

 

FPC-Antennen in 1. Gen-Devices = erfolgversprechend

Es bestehen beträchtliche finanzielle Risiken, wenn Sie eine neue Produktlinie in einem Zielmarkt einführen. Die meisten Projektkosten entstehen bereits weit vor dem Verkauf einer einzigen Produkteinheit. Dazu zählen beispielsweise Werkzeugkosten – exemplarisch hierfür die Kosten für Antennen mit Laserdirektstrukturierung. FPC-Antennen in First-Generation-Devices Deren Kostenaufwand kann enorm sein, was sie für den Marktstart eines Devices der ersten Generation unattraktiv macht – auch bei Multi-Million-Dollar-Budgets. FPC-Antennen eröffnen hier einen großartigen Mittelweg. Sie passen perfekt in kompakte Geräte mit kleinem bis mittlerem Produktionsumfang, ohne dabei Leistungseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.

Weitere Vorteile:

  • Anpassbare Kabellängen
  • „Plug’n’play“-Integration
  • Keine zwingend notwendige Feinabstimmung
  • Einfachere Integration als bei SMD-Antennen
  • Nicht abhängig von der Groundplane

 

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